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Das wetterbedingt ins Palais verlegte „Freilichtkino“ war bis auf den letzten Platz gefüllt

Das Wetter war in der letzten Woche etwas zu herbstlich und kühl geworden. So musste die eigentlich als Freilichtkino auf der großen Wiese vor dem Palais geplante Blindow Movie-Night kurzerhand in den oberen Saal des Palais verlegt werden. „Nachdem wir zwei Tage vorher diese Entscheidung gefällt hatten, musste alles ganz schnell gehen. Der große Saal musste zum gemütlichen Wohnzimmer für die Kinobesucher werden, die Bestuhlung aufgestellt und Leinwand und Ton eingerichtet werden“, erzählt das Organisations-Duo Moreno Ciotti und Joana Harmening. Bis zur letzten Minute vor Einlassbeginn bangten die beiden Marketingmitarbeiter der Bernd Blindow Gruppe: Würden dennoch genug Kinofans den Weg in das Palais finden? Sie fanden den Weg!

Der Geruch nach frischem Popcorn war schon vor dem Eingangstor zu riechen.

Teilweise tatsächlich mit Decken und Kissen ausgerüstet, füllten die Kinobesucher den großen Saal nach und nach bis auf den letzten Platz. „Den vorderen Bereich vor der Leinwand haben wir im Halbkreis extra ohne Bestuhlung gelassen und einladend mit ein paar Decken ausgestattet“, berichtet Ciotti. Viele der neuen Blindow-Schüler nahmen diese Gelegenheit gerne wahr. Eng gekuschelt warteten sie auf den Beginn des Films, der bis zuletzt ein Geheimnis geblieben war.

Das deutsche Road-Movie „25 km/h“ dreht sich um zwei ungleiche Brüder, die nach der Beerdigung ihres Vaters beschließen, mit ihren nur 25 Stundenkilometer schnellen Mofas vom Schwarzwald bis nach Rügen zu fahren, um damit eine Idee in die Tat umzusetzen, die ihnen als Teenager in den Sinn gekommen war. Einmal eine schlafende Kuh umzuwerfen, die ganze Speisekarte beim Griechen rauf und runter zu essen oder am Timmendorfer Strand ins Meer zu pinkeln, gehörten zu den Etappenaufgaben während der abenteuerlichen Fahrt. „Als die ersten Lacher zu hören waren, haben wir vor Erleichterung fast gejubelt“, sagt Joana Harmening und fügt hinzu: „Die Auswahl des Filmes ist in der Organisation der ‚härteste Brocken‘ gewesen!“

Ein fast perfekter Kinoabend ging schließlich bei heiterer Stimmung in den späten Abendstunden zu Ende. Eine Kleinigkeit hätten sich die beiden Organisatoren gewünscht: „Einen lauen Sommerabend werden wir für das nächste Jahr nach ganz oben und fett unterstrichen auf die Wunschliste für den Wettergott schreiben“, sagen Joana Harmening und Moreno Ciotti.

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