Erzieher:in Ausbildung
Du möchtest mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, Verantwortung übernehmen und gleichzeitig kreativ sein? Dann ist die Ausbildung zum/zur Erzieher:in genau das Richtige für Dich! Hier lernst Du, wie Du junge Menschen im Alltag unterstützt, sie förderst und pädagogische Angebote gestaltest – ob in Kita, Schule oder Jugendhilfe. Mit spannenden Zusatzqualifikationen und der Möglichkeit, im Anschluss sogar zu studieren!
Deine Vorteile
- Eine vielseitige Ausbildung mit sehr viel Praxis
- Individuelle Betreuung von Anfang an
- Mehrere Praktika, z. B. in Kitas oder Wohngruppen
- Sehr gute Berufsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten
Die Ausbildung zum/zur Erzieher:in auf einen Blick
Was machen Erzieher:innen genau? Das Berufsbild
Erzieher:innen sind zentrale Bezugspersonen für Kinder und Jugendliche in Kitas, Schulen, Horten oder Jugendhilfeeinrichtungen. Sie begleiten Heranwachsende in ihrer Entwicklung, fördern soziale, emotionale und kognitive Fähigkeiten – und gestalten dabei einen Alltag, der Struktur, Sicherheit und viele Lernimpulse bietet. Als Erzieher:in übernimmst Du vielfältige, verantwortungsvolle Aufgaben:
Begleitung und Förderung im Alltag
Du unterstützt Kinder und Jugendliche in ihrer persönlichen Entwicklung, förderst ihre Selbstständigkeit und hilfst ihnen, ihre Stärken zu entfalten.
Gestaltung pädagogischer Angebote
Du entwickelst kreative Projekte, planst Ausflüge, Spiele oder Lernangebote und setzt dabei gezielt pädagogische Methoden ein.
Elternarbeit und Teamarbeit
Du führst Gespräche mit Familien, nimmst an Teamsitzungen teil und arbeitest eng mit anderen Fachkräften zusammen, um die bestmögliche Betreuung sicherzustellen.
Beobachtung und Dokumentation
Du beobachtest die Kinder genau, dokumentierst Entwicklungen und leitest daraus Fördermaßnahmen ab – in enger Zusammenarbeit mit Eltern und Kolleg:innen.
Erzieher:innen leisten einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung junger Menschen. Sie sind oft eine der ersten Bezugspersonen außerhalb der Familie und begleiten Kinder und Jugendliche dabei, ihre Persönlichkeit zu entfalten.
Wie läuft die Erzieher:innen Ausbildung ab?
Die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher dauert drei Jahre und kombiniert Theorie und Praxis ideal: In den ersten beiden Jahren besuchst Du die Fachschule für Sozialpädagogik und lernst, wie Du Kinder gezielt förderst, pädagogische Angebote planst und mit Eltern sowie Kolleginnen und Kollegen zusammenarbeitest.
Auf Deinem Stundenplan stehen Fächer wie Pädagogik, Entwicklungspsychologie, Didaktik, Kommunikation und Recht – ergänzt durch kreative Schwerpunkte wie Natur- oder Kreativitätspädagogik.
Während der Ausbildung sammelst Du in mehreren Praktika wertvolle Erfahrungen in Kitas, Horten oder anderen sozialen Einrichtungen.
Zum Abschluss legst Du die staatliche Prüfung ab und bist danach bestens qualifiziert für den Berufseinstieg – oder für den nächsten Schritt: eine Weiterbildung oder ein Studium, z. B. in Kindheitspädagogik oder Heilpädagogik an der DIPLOMA Hochschule der Bernd Blindow Gruppe.
In diesem Video erfährst Du mehr über die Erzieher Ausbildung bei Blindow.
Erzieher:in werden – Ausbildung mit viel Abwechslung
Praxisnah
Im Unterricht und in Praktika lernst Du, Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung zu begleiten, zu fördern und zu unterstützen – immer mit Blick auf ihre individuellen Stärken.
Kreativ
Ob Malen, Basteln, Musik oder Bewegung – kreative Methoden gehören fest zum Unterricht. So kannst Du pädagogische Inhalte praxisnah ausprobieren.
Kommunikativ
Im Mittelpunkt steht auch die Arbeit im Team und der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen (m/w/d), Eltern und Fachkräften. Du trainierst, Gespräche sicher und professionell zu führen.
Erzieher:in Ausbildung: Antworten auf häufige Fragen
Ausbildung & Voraussetzungen
Wähle einfach den Weg, der für Dich passt:
✅ Direkt online anmelden – schnell und unkompliziert
📄 Infopaket & Anmeldeformular per Download oder per Post erhalten
Die Aufnahme erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldungen. Da die Plätze begrenzt sind, solltest Du Dich möglichst frühzeitig anmelden.
Du brauchst den Realschulabschluss (Sek. I) oder einen gleichwertigen Bildungsabschluss plus
- erfolgreichen Berufsabschluss in einer nach Bundes- und Landesrecht anerkannten und für den Bildungsgang einschlägigen Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (z. B. Sozialassistent:in, Krankenschwester/-pfleger, Ergo- oder Physiotherapeut:in) oder
- erfolgreichen Berufsabschluss in einer nach Bundes- und Landesrecht anerkannten Berufsausbildung von mindestens zweijähriger Dauer (z. B. Friseur, Verkäufer, Koch) und eine mindestens zweijährige oder – soweit sie für den Bildungsgang einschlägig ist – mindestens einjährige Berufstätigkeit* oder
- eine erziehende oder pflegende berufliche Tätigkeit von mindestens sieben Jahren in Vollzeitbeschäftigung* oder
- Abschluss der Fachoberschule in der Fachrichtung Gesundheit und Soziales
Auch möglich:
- der erfolgreiche Abschluss der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales oder
- der erfolgreiche Abschluss einer Fachoberschule einer anderen Fachrichtung oder
die allgemeine Hochschulreife und zusätzlich eine einschlägige sozialpädagogische Tätigkeit von mindestens sechs Wochen
Auf die Tätigkeit gemäß * können das Freiwillige Soziale Jahr und der Bundesfreiwilligendienst angerechnet werden. Voraussetzung hierfür ist, dass eine für die Arbeit in der Sozialpädagogik förderliche Tätigkeit abgeleistet wurde.
Im ersten Schritt benötigen wir Deine ausgefüllte Anmeldung mit folgenden Unterlagen:
- Unterschriebener tabellarischer Lebenslauf
- Kopie des Ausweises
- Kopie des Schulabschlusszeugnisses oder letztes Halbjahreszeugnisses
- Selfie / digitales Passbild (bei Bewerbung per Post: zwei aktuelle Passbilder mit Namen versehen)
Vor Ausbildungsstart brauchen wir noch die folgenden Unterlagen:
- Beglaubigte Kopie des Schulabschlusszeugnisses
- Beglaubigte Kopie des Personalausweises oder Reisepasses
- Nachweis von Masernschutz
- Ärztliches Gesundheitszeugnis über die Eignung zur Ausübung des Berufs
Nein, für die Ausbildung zum/zur Erzieher:in brauchst Du einen mittleren Schulabschluss (Realschulabschluss).
Nein, wir unterstützen Dich dabei! In der Ausbildung findet in jedem Schuljahr ein Blockpraktikum von jeweils 11 Wochen Dauer statt.
Im ersten Jahr wirst Du Kindertagesstätten besuchen, im zweiten Jahr stehen alle Arbeitsfelder außerhalb der Kindertageseinrichtungen im Fokus (z. B. Wohngruppen, Heime und therapeutische Einrichtungen). Im dritten Ausbildungsjahr kannst Du das Arbeitsfeld frei wählen.
Die Ausbildung zur Erzieherin wird nicht bezahlt, ist aber schulgeldfrei – so fallen keine Ausbildungskosten an. Für den Lebensunterhalt kannst Du Förderungen wie BAföG oder den Bildungskredit beantragen. Im dritten Jahr, dem Praxisjahr, erhältst Du in der Regel eine Vergütung.
Für alle internationalen Bewerber:innen (EU & Nicht-EU):
- Sprachzertifikat Deutsch B2
- Schulabschlusszeugnis mit deutscher Übersetzung
- Nachweis über die Gleichwertigkeit des Zeugnisses
Zusätzlich für Nicht-EU-Bürger:innen:
- Gültiger Aufenthaltstitel mit Wohnort in Deutschland
Inhalte & Prüfungen
Du lernst zum Beispiel
-
Eltern- und Familienarbeit, Gestaltung pädagogischer Prozesse, rechtliche Rahmenbedingungen (z. B. Jugendschutz)
-
Sprachliche, musikalische und spielerische Förderung
-
Zusatzqualifikationen wie Kreativ-, Entspannungs- oder Naturpädagogik
-
Projektarbeit wie Tanz-, Theater-, Medienpädagogik und Instrumentalausbildung
Die Ausbildung ist sehr praxisnah! In jedem Schuljahr absolvierst Du ein Blockpraktikum von etwa elf Wochen Dauer. Im 3. Jahr kannst Du Dein Wunsch-Arbeitsfeld frei wählen und Dich dort gezielt spezialisieren.
Was steht in der Erzieher Ausbildung auf dem Lehrplan?
Nach den drei Ausbildungsjahren folgt die Abschlussprüfung zum/zur staatlich anerkannten Erzieher:in. Sie besteht aus zwei schriftlichen Prüfungen sowie einer praktischen Prüfung, in der Du Dein pädagogisches Können direkt unter Beweis stellst.
Berufschancen und Weiterbildung
Mit Deinem Abschluss als staatlich anerkannte:r Erzieher:in eröffnen sich Dir vielfältige Berufsfelder im sozialen Bereich. Du kannst in Kindertagesstätten, Horten, Schulen oder Jugendzentren arbeiten und dort Kinder und Jugendliche im Alltag begleiten, fördern und stärken. Auch in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe, Internaten, Heimen oder Wohngruppen wirst Du gebraucht, wenn es darum geht, jungen Menschen Halt und Unterstützung zu geben. Die Behindertenhilfe sowie Therapie- und Reha-Einrichtungen stellen auch Erzieher:innen ein. Langfristig kannst Du Dich auch für Leitungsaufgaben qualifizieren.
Ja, das ist möglich und ein echtes Plus bei der Blindow Gruppe: Mit Fachhochschulreife oder Abitur kannst Du ein Bachelor-Fernstudium an unserer DIPLOMA Hochschule anschließen – oder sogar parallel zur Erzieher:innenausbildung beginnen. Besonders passend sind Studiengänge wie:
- Frühpädagogik (B.A.)
- Heilpädagogik und Inklusive Pädagogik (B.A.)
- Kindheitspädagogik (B.A.)
- Psychologie (B.Sc.)
- Soziale Arbeit (B.A.).
Damit vertiefst Du Dein pädagogisches Fachwissen und eröffnest weitere Karrierewege. Ein Studium kannst Du natürlich auch nach Deiner Ausbildung beginnen – duale Studiengänge sind ebenfalls möglich.
Unsere Schule für die Erzieher:innen Ausbildung findest Du in Leipzig!
Schau auf unserer Leipziger Schulseite vorbei. Dort findest Du alle wichtigen Informationen rund um Deine Ausbildung:
- 📅 Nächste Starttermine und Anmeldefristen
- 📚 Ablauf und Inhalte der Ausbildung
- 🤝 Beratungstermine und persönliche Ansprechpartner
- ✉️ Hinweise zur Bewerbung und zu den erforderlichen Unterlagen
So kannst Du Dich optimal über Deinen Wunschstandort informieren und direkt mit der Anmeldung starten. Wir freuen uns auf Dich!
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