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Bückeburg. Nach einer zweijährigen Ausbildung zum Chemotechniker haben 1976 17 Absolventen der Schulen Dr. Kurt Blindow im Palais ihr Abschlusszeugnis erhalten. Am Samstagmittag haben sich neun von ihnen mit ihren Ehepartnern und Lebensgefährten im Palais getroffen, um alte Fotos anzuschauen und Erinnerungen auszutauschen, wie an regelmäßige Aufenthalte in der "Falle" und in der "Herderklause".

Mit dabei war am Samstag auch Siegfried Groth, der langjährige Geschäftsführer der Schulen Dr. Kurt Blindow, in den 70er Jahren als Dozent für die Ausbildung der Chemotechniker verantwortlich. Zunächst haben wir uns alle zehn Jahre getroffen, inzwischen sind die Abstände kürzer geworden, das nächste Mal bereits in 2021", berichtete Lothar Rätzke, der in Essen lebt.

In den 1970er Jahren gab es noch keine Wohnheim, und die Schülerinnen und Schüler haben fast alle privat gewohnt. Schulgeld mussten sie auch nicht bezahlen; denn die Regierung Helmut Schmidt hatte ein Arbeitsförderungsgesetz verabschiedet.

Da alle Schüler bereits ein Jahr lang im Beruf gearbeitet hatten, wurde die Berufsausbildung als förderungswürdige Fortbildung anerkannt. Es war eine gute Zeit hier in Bückeburg an den Schulen Dr. Kurt Blindow und für uns der Start für Bombenkarrieren", blickten die Ehemaligen auf die Jahre 1974 bis 1976 zurück.