Infomaterial & Anmeldeformulare Infomaterial & Anmeldeformulare

Besenbinden, Butterbier brauen, Schwebezauber, Rosen zerschlagen und noch viel mehr – die Fachbereiche der Schulen Dr. Kurt Blindow im Bückeburger Palais haben keine Mühen gescheut, „den Zauber“ hinter der Schule und den Ausbildung zu demonstrieren. So ähnlich könnte es auch in jenen Bestsellern über den Zauberschüler mit Blitznarbe stehen. Ebenso liebevoll die Deko: Ballon-Eulen, fliegende Schlüssel und goldene Schnatz-Kekse. Ganz mutige konnten sogar einen Blick in die „Kammer des Schreckens“ werfen. Es gab viel zu Sehen und zu Erleben am vergangenen Freitag von 16 – 20 Uhr. Ab 21 Uhr fand die vorgezogene Rosenmontagsparty im Eingangsbereich des Palais für Schüler, Freunde, Mitarbeiter und Kostüm-Fans statt. Über der Tanzfläche hingen liebevoll dekodiert fliegende Kerzen, Schlüssel mit Flügeln und Dementoren wachten über das Tanzvolk.

Völlig Unentschlossenen wurde zunächst ein Besuch im „sprechenden Tipi“ empfohlen. Hier warteten die beiden Schüler Marcel und Antonia mit Fragen wie „Magst du lieber Tee oder Kakao?“ oder „Magst du Frösche und Bienen?“ auf Interessenten. „Die Antworten geben Hinweise auf die Interessen des Besuchers. Sie zeigen zum Beispiel ob jemand gerne in der Natur arbeitet, mit Zahlen umgehen kann oder Tieren zugewandt ist – alles wichtige Voraussetzungen für eine Ausbildung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich“, so Oliver Kreimer, Fachleitung Informationstechnische Assistenz (ITA), über die Idee hinter dem sprechenden Tipi.

Es konnten Besen gebunden oder Zauberstäbe gebastelt, Schwebezauber durchgeführt und Rosen zerstört werden. Dabei wurde klar, dass viel mehr Wissenschaft als Magie in den Ausbildungen steckt. „Die Rosenblätter zerbrechen, weil sie eingefroren wurden. Dafür wird eine Mischung aus Aceton und Eis verwendet, welche die Blätter in Sekunden schockfrostet“, so die Schüler im Bereich Chemisch-technische Assistenz (CTA) über den Zauber. Mit Popcorn und Butterbier, welches der Fachbereich PTA ganz ohne Alkohol und Butter gebraut hatte, konnte es weiter in den Keller des Palais gehen.

Hier warteten die ITAs bereits mit „Schnatz“ -Keksen und schokolierten Fröschen auf die Besucher. Das Besondere: Die Ausstecher für die Kekse hatten die Schüler mit einem selbstgebauten und  -programmierten 3D-Drucker selbst hergestellt. Als Geschenk gab es außerdem selbstgedruckte Lesezeichen, kleine Modellhäuschen leuchteten den Besuchern den Weg zum „Blindow Express“.

Neben Wegweisern und Erklärungen war Schulleiter und „Magier“ Rüdiger Maxin bei Fragen stets zur Stelle und auch der berühmteste aller Zauberschüler (Prof. Dr. Andreas Blindow) war in Begleitung einer Wahrsagerin (Katrin Blindow) vor Ort.

Bevor schließlich die Kostüm-Party starten konnte, stärkten sich alle noch mit Kürbissuppe an vier langen Haustafeln. Bis tief in die Nacht feierten und tanzten Zauberlehrlinge, Hexen, Anhänger des Bösen und Wächter des Guten zusammen.

 

Galerie: 8 Bilder