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Bückeburg

Tag der offenen Tür / Logopäden arbeiten mit "echten" Patienten

Bückeburg. Während eines Tags der offenen Tür der Bernd Blindow Schulgruppe im "Haus Braunschweig" an der Herminenstraße haben viele Interessenten die Gelegenheit genutzt, um sich über die zukunftsorientierten Berufsausbildungen und das Studienangebot der DIPLOMA Hochschule näher zu informieren. Neben den Fachbereichen Physiotherapie, Ergotherapie und Kosmetik haben auch die angehenden Logopäden einen Einblick in ihre Ausbildung gegeben.

Während ihrer Ausbildung lernen die Logopäden und Logopädinnen, Sprech-, Stimm-, Schluck-, Hör- und Sprachstörungen zu diagnostizieren und zu therapieren. Simone Nesper kommt aus der Nähe von Wilhelmshaven und ist im Internet auf die Bernd Blindow Schulgruppe aufmerksam geworden. Während eines Freiwilligen Sozialen Jahrs nach dem Abitur hat sie die Arbeit von Ergotherapeuten und Logopäden kennengelernt.

Hannover oder Bückeburg? Nachdem sie das Schulgebäude an der Herminenstraße gesehen und besichtigt hatte, war die Entscheidung für den Schulstandort Bückeburg schnell gefallen. "Ich war immer der 'soziale Hüpfer', meine Mutter ist Krankenschwester", berichtet Simone lachend. Ihr ist es wichtig, mit Menschen zu arbeiten, ihnen zu helfen und Fortschritte zu erkennen.

Schwerpunkt der anspruchsvollen dreijährigen Ausbildung in Vollzeit ist im dritten Semester zurzeit die "Kindersprache". Es werden Sprachförderprogramme für kleine Kinder eingesetzt, um die richtige Wortbetonung mit ihnen zu üben.
"Mir gefällt die Arbeit mit 'richtigen' Patienten, die nach telefonischer Absprache am Dienstagnachmittag kommen, um sich beraten und helfen zu lassen", meint Nesper. So habe sie die Möglichkeit, mit Unterstützung der Dozentinnen theoretisches Wissen direkt in der Praxis umsetzen zu können.

Nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung will Simone Nesper als staatlich geprüfte Logopädin erst einmal berufliche Erfahrungen sammeln, um dann berufsbegleitend an der DIPLOMA Hochschule ein Bachelor-Studium zu beginnen. Im Beruf will sich Nesper dann in einem Fachgebiet spezialisieren, "weil ich in einer Sache sehr gut sein will." Die Logopädie-Ausbildung hier in Bückeburg "kann ich jedem nur empfehlen".

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